Myriobiblos Home

ΟΙΚΟΣ ΤΗΣ ΕΛΛΗΝΙΚΗΣ ΒΙΒΛΟΥ   Home of the Greek Bible  ΘΗΣΑΥΡΟΣ ΤΗΣ ΚΑΙΝΗΣ ΔΙΑΘΗΚΗΣ

ΒΟΗΘΗΜΑΤΑ ΜΕΛΕΤΗΣ ΤΗΣ ΒΙΒΛΟΥ

 

Elias V. Oiconomou

Bibel und Bibelwissenschaft in der orthodoxen Kirche

 

 

IV. EXEGESE UND DOGMA

Für die Frage, welche der überlieferten Traditionen apostolisch sind, ist allein die Kirche zuständig, denn nur sie ist “Wächter (θεματοφύλαξ) der Offenbarung”1. Sie bestimmt deshalb nicht nur die Echtheit der Bücher und den Umfang des Kanons, sondern sie ist gleichzeitig deren letzter und absoluter Interpret.2 Aus dieser Voraussetzung ergeben sich für die Exegese schwerwiegende Fragen. Welches Kirchenverständnis liegt diesem Autoritätsbewußtsein zugrunde? Wie tief greift die Kirche in die exegetische Arbeit ein? Auf welche exegetische Tradition kann sich die moderne Exegese betufen? Wie weit reicht die wissenschaftliche Freiheit des Exegeten?

 

1. Die Entscheidungsfunktion der Kirche

Es dürfte nicht nur orthodoxe, sondern allgemeintheologische Überzeugung sein, daß es keine eindeutigen, unmißverständlichen Offenbarungsaussagen gibt. Das betrifft die sogenannte “naturliche” Offenbarung in besonderer Weise, obwohl auch für die orthodoxe Kirche die Schöpfung “Schule und  Lehranstalt der Gotteserkenntnis” ist.3 Aber auch in der Heiligen Schrift gibt es viele dunkle Stellen (vgl. 2 Petr 3,16) und manche Glaubensgeheimnisse, die keines Menschen Geist ergründen kann (vgl. 1 Kor 2,6-9). Es gibt offene Fragen, über die sich die Gelehrten noch nicht einig sind, und es gibt Menschen, die sich täuschen lassen oder bei bestem Willen nicht zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen (vgl. Eph 4,14; 2 Tim 3,7). Es gibt einen falschen Umgang mit der Schrift und falsche Methoden, so daß sich auch Irrlehrer auf die Bibel berufen und ihre häretischen Lehren mit der Schrift zu rechtfertigen suchen.

Die Kirche erlaubt grundsätzlich jede Beschäftigung mit der Bibel, sei sie meditativ oder wissenschaftlich. Da jedoch auch die wissenschaftliche Arbeit als menschliches Unterfangen Irrtümern und Fehlern unterliegen kann, bedarf es einer Instanz, die aufgrund ihrer Autorität über die Richtigkeit und Wahrheit der Lehre befindet. Nach orthodoxem Glauben ist die Kirche vermöge des ihr innewohnenden Heiligen Geistes nicht nur die unfehlbare Bewahrerin, sondern auch die authentische Lehrerin, Richterin und Interpretin der göttlichen Offenbarung. Sie allein ist imstande zu beurteilen, was göttliche Offenbarung ist und was nicht.4 Die dafür notwendige Autorität bezieht die Kirche aus der Tatsache, daß sie selbst eine göttliche Einrichtung ist. Das Kriterium für die Richtigkeit ihrer Entscheidungen ist somit die Kirche selbst.

Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um ein formales Prinzip. Die orthodoxe Kirche versteht sich nämlich nicht als Institution, sondern als lebendige Gemeinschaft von Gläubigen, als Leib Christi. Alle Glieder dieses Leibes sind gleichberechtigt. Es gibt nicht die Unterscheidung von Laienkirche und Amtskirche, denn der Herr hat nur eine Kirche eingesetzt. “Beide”, betont der Dogmatiker J. Karmiris, “koexistieren untrennbar”5. Und N. Afanassieff, dessen ekklesiologischer Neuansatz im übrigen noch längst nicht rezipiert ist, beschreibt die Beziehung zwischen allgemeinem und speziellem (oder hierarchischem) Priestertum wie folgt: “Die kirchliche Hierarchie ist eine besondere Form des allgemeinen Priestertums ... Ohne das allgemeine Priestertum ist das hierarchische Priestertum unmöglich ... Alle Gläubigen sind gleichermaßen Priester, alle sind durch Gott eingesetzt als Glieder der Kirche. Die ontologische Gleichheit des kirchlichen Leibes führt zur absoluten Gleichheit aller Glieder ... Alle Glieder sind Priester und gleich in ihrer Würde, alle dienen Gott”6.

Es ist also die Gemeinschaft als Ganzes, die für die Lehre und für Entscheidungen zuständig ist. Sie wird verkörpert in den ökumenischen Konzilien, von denen die orthodoxe Kirche nur sieben anerkennt: Nikaia (325), Konstantinopel Ι (381), Ephesos (431), Chalkedon (451), Konstantinopel ΙΙ (553), Konstantinopel ΙΙΙ (680/1) und Nikaia ΙΙ (787); Entscheidungscharakter hatte außerdem die Synode “im Trullo”, die in Ergänzung zum 5. und 6. Konzil 692 abgehalten wurde. Nur was auf diesen Konzilien beschlossen wurde, hat dogmatische Verbindlichkeit.

Das ökumenische Konzil ist also die höchste Autorität in der Kirche. Aber auch dieses ist nicht Autorität an sich, sondern Instrument, das die Meinung der Gesamtheit wiedergibt. Es ist das notwendige Mittel zur Lösung gelegentlicher Probleme. Seine Autorität ist lediglich von der Autorität der ganzen Kirche delegiert.7 Es kann also keinen einzelnen geben, der ex cathedra ein Dogma verkündet. Die Unfehlbarkeit des Papstes, der ex sese, non ex consensu ecclesiae über die Wahrheit entscheidet, ist für die orthodoxe Kirche eine grundlegende Verirrung. Aber auch die protestantische Position, daß jeder die Schrift nach eigenem Ermessen, aufgrund privater Erleuchtung oder “besserer” Einsicht auslegen kann, wird von der orthodoxen Kirche abgelehnt.

Andererseits weist die orthodoxe Theologie einen größeren Spielraum auf im Verständnis dessen, was ein Dogma ist. Ihre wenigen Dogmen sind sprachlich nicht so unabänderlich fixiert wie in der katholischen Kirche. Denn ein Dogma ist erst dann zum festen Bestandteil der Lehre geworden, wenn es von der Gesamtkirche rezipiert ist. Dann aber steht das Dogma nicht mehr isoliert im Glaubensgut, sondern bildet mit anderen Lehren, Theologumena und theologischen Meinungen eine Einheit, die Tradition.8

Die Tradition bildet auch die ekklesiologische Grundlage für die Exegese. Auch für sie gilt, daß die Kirche als Ganzes zuständig ist, die exegetischen Forschungsergebnisse zu prüfen und anzunehmen oder abzulehnen. Das geschieht aber wiederum nicht durch punktuelle Entscheidungen, sondern in einem Prozeß. Die Kirche als Institution greift in theologische oder exegetische Konflikte nicht ein, weil sie der Überzeugung ist, daß die Verschiedenheit der Meinungen der Wahrheit dient,9 die sich mit der Wirkung des Heiligen Geistes durchsetzt.

 

2. Die exegetische Tradition

Die Kirche hat nie eine offizielle Auslegung der Schrift vorgelegt. Lediglich ein paar Einzelentscheidungen wurden gegen Häresien getroffen.10 Trotzdem ist es in der Orthodoxie nie zu einem exegetischen Subjektivismus gekommen. Denn die Exegese wird von zwei Seiten abgestützt: von der Lehre der Kirche und von der exegetischen Tradition. So sehr die Lehre der Kirche auf der schriftgemäßen Exegese aufbaut,11 so sehr ist auch die Exegese der kirchlichen Lehre verpflichtet. Aus dem Werk der Kirchenväter hat sich eine exegetische Tradition entwickelt, die jede exegetische Arbeit entscheidend beeinflußt. Auch heute noch gilt der Grundsatz, daß die Exegese, wenn sie orthodox sein will, in Übereinstimmung mit der exegetischen Tradition der Kirchenväter stehen muß, denn diese gelten in besonderem Μaß als lebendige Zeugen der apostolischen Überlieferung.12  Jedoch ist nicht jede Meinung eines Kirchenvaters verbindlich, vielmehr gelten nur die Meinungen als exegetische Tradition, zu denen sich die Mehrheit der Kirchenväter bekennt. Dieser consensus bildet das spezielle Kriterium für die Exegese einer Stelle.13 Wenn  jedoch  keine einheitliche Meinung über diese oder jene Stelle bei den Kirchenvätern festzustellen ist, stellt sich dem modernen Exegeten die Frage, wem er

sich anschließen solle. Ch. Papadopoulos hat dazu folgende Regeln aufgestellt14:

1) Die Exegese einer dogmatisch wichtigen Stelle ist auch dann zu akzeptieren, wenn sie nur von einem einzigen Kirchenvater vertreten wird, vorausgesetzt, sie stimmt mit der Lehre der Kirche überein.

2) Liegen von einer Textstelle verschiedene Deutungen vor, so ist die Meinung jenes Kirchenvaters zu präferieren, der sich speziell mit diesem Text befaßt hat.

3) Gibt es begrundete Anhaltspunkte dafür, daß die Väter nicht imstande waren, den wahren Sinn einer Stelle zu erkennen, dann ist der Exeget nicht gehalten, ihnen Folge zu leisten.

Im Gefolge solcher Regeln wurde von G. Florowski (1936) die Forderung erhoben, die orthodoxe Theologie müsse neopatristisch sein. Dieser Richtung ging es darum, die christologischen, ekklesiologischen und soteriologischen Erkenntnisse der Väter zu erforschen und sie in den Zusammenhang mit den geistigen Auseinandersetzungen ihrer Zeit und ihren soziologischen Bedingungen zu stellen. Vor allem der Exeget sollte die patristischen Grundlagen sorgsam berücksichtigen. S. Agouridis sprach regelrecht von einer “Einweihung des modernen Exegeten in das exegetische Denken der Kirchenväter”15. Dieser intensive Rückgriff auf die Kirchenväter wurde für die orthodoxe Forschung zu einem retardierenden Moment. Durch den starken westeuropäischen Einfluß nach dem 1. Weltkrieg fürchtete man offenbar einen exegetischen Subjektivismus nach Art der protestantischen Schulen. Dieser Gefahr sollte durch die Verpflichtung auf die exegetische Tradition begegnet werden.

Heute werden die Regeln des Ch. Papadopoulos aus mehreren Gründen abgelehnt. Sie sind rein theoretisch aufgestellt und schon deshalb undurchführbar, weil die notwendigen Voraussetzungen fehlen. Es gibt keine kritischen Ausgaben der Kirchenväter, keine Monographien, die auch die zeitgebundenen Probleme, den einzelnen Autor, seine Methode, sein Ziel und ähnliches berücksichtigen, und vor allem keine Stellensammlungen, die dem Exegeten zunächst einmal einen Überblick über die von den Vätern behandelten biblischen Texte gestatten würden.16 Zudem hat sich gezeigt, daß eine zu große Abhängigkeit von den Vätern die exegetische Arbeit steril macht. Μan übernahm die Zitate aus den alten Werken rein äußerlich, unkritisch und ohne Berücksichtigung des kultur -und geistesgeschichtlichen Κontextes.17 Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung fand nicht statt. Aber auch die totale Abhängigkeit der Exegese vom Dogma wurde in Frage gestellt. B.Antoniadis zum Beispiel ist der Meinung, es könne nur eine relative Verbindlichkeit gegenüber der offiziellen Auslegung einer Bibelstelle geben. Der Exeget sei dann frei, eine abweichende Ansicht zu vertreten, wenn sich eine Synode einer Textstelle in einem ganz speziellen Sinne, der nicht deren Hauptaussage betrifft, bedient hat.18 Die heutige Einstellung gegenüber der exegetischen Tradition beschreibt V.Vellas wie folgt: “Uns orthodoxen Theologen ist die von den Vätern zu verschiedenen Büchern des Alten Testaments gegebene Interpretation wegen des Alters und des Wertes der Väter-Ιnterpretation nicht gleichgültig, aber auch nicht absolut verbindlich”19. Und das bedeutet praktisch, daß der Exeget Ansichten der Tradition annehmen oder zurückweisen, ja sogar neue hinzufügen kann. Allerdings mit der einen Einschränkung: Er darf nicht in Widerspruch geraten zu der offiziellen Lehre der Kirche. Es sind ihm dogmatische Grenzen gesetzt. Innerhalb seines Bereichs jedoch ist er völlig frei, die modernen wissenschaftlichen Methoden anzuwenden,20 geschichtliche und kulturwissenschaftliche Studien zu betreiben und sekundäre Untersuchungen anzustellen.

 

3. Der Exeget

Die Verpflichtung auf das Dogma und die Rücksicht gegenüber der Lehre faßt der orthodoxe Exeget keineswegs als Beschränkung seiner Forschungsfreiheit auf. Das liegt an der Rolle, die der Exeget im Gesamt der Kirche spielt. Er ist eingebettet in das kirchliche Leben, und er forscht nicht in eigener Vollmacht, sondern im Auftrag der Kirche. Seine Aufgabe ist es, die Heilige Schrift als Produkt und Eigentum der Kirche auszulegen und mit seiner Auslegung der kirchlichen Gemeinschaft zu dienen. Ιn dieser Funktion steht er als Glied der Traditionskette, aus der er nicht ausbrechen kann. Bibelauslegung ist grundsätzlich nur innerhalb der Kirche möglich. Deshalb muß der Exeget vom Leben der Kirche tief durchdrungen sein. Er darf nicht nur die wissenschaftlichen Voraussetzungen für seine Arbeit mitbringen, er muß vielmehr von “innerster Frömmigkeit beseelt”2l sein. So bildet der Glaube des Exegeten eine unabdingbare Voraussetzung seiner Tätigkeit. Sein Beruf ist eine existentielle Entscheidung. Somit kann der Exeget gar nicht zu Schlüssen kommen, die der dogmatischen Lehre widersprechen. Sollte das dennoch je der Fall sein, dann ist ihm ein Irrtum unterlaufen: entweder hat er ein falsches Verfahren eingeschlagen, oder er ist nicht tief genug in die kirchliche Lehre eingedrungen. Probleme, wie sie protestantische Forscher mit der “liberalen Theologie” oder katholische mit dem sacrificium intellectus haben, kennen die orthodoxen Exegeten nicht.

Ihre Probleme werden nicht von außen an sie herangetragen, sondern ergeben sich aus ihrer kirchenimmanenten Funktion. Wie sind zum Beispiel die vielen verschiedenartigen Faktoren in Einklang zu bringen, die ihre Arbeit bestimmen: Bibeltext, Dogma, exegetische Tradition, geistige Stromungen in der Gesellschaft, aber auch individuelle eigene Begabung (Charisma), Forschungsziel und angesprochene Gemeinde. Diese psychologisch-soziologischen Momente sind noch gar nicht erforscht.

Eine zweite Frage betrifft das Verhältnis des Exegeten zur “liturgischen” Exegese, wie sie jüngst von J. Panagopoulos vorgebracht wurde.22 Sie bedeutet praktisch den engen Anschluß des Exegeten an das liturgische Leben der Kirche und ist von mystischem Geist geprägt. Panagopoulos stellt von daher drei Forderungen an den Exegeten: 1) die organische Teilnahme am trinitarisch geprägten Leben der Gemeinschaft,23 2) die Katholizität (d.h. die Bindung an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft), die sich in der Liturgie realisiert, und 3) die Heiligkeit (d.h. die organische Einordnung des Exegeten in das Leben der Kirche) als Existenzweise.

Was die orthodoxe Exegese heute von den Bemühungen früherer Zeiten unterscheidet, ist die wissenschaftlich fundierte Erforschung der Väterquellen und deren Adaptation an unsere Zeit sowie die Anwendung moderner Methoden. Hingegen ist ihr Ziel und Zweck immer gleich geblieben: das Suchen nach einem tieferen Sinn, nach dem in der Schrift aufbewahrten Reichtum24 und der in ihr hinterlegten Schönheit.25 Dieses Eigentliche läßt sich nicht mit historischkritischen Methoden, sondern nur auf “gottlichem” 26 Wege ermitteln. So ist die orthodoxe Exegese zwar gehalten, auf alle nur mögliche wissenschaftliche Weise die Wahrheit zu erforschen,27 darf aber niemals die Grenzen der Tradition und des Dogmas überschreiten.

_______________________________

1. Vellas, Autorität 11 f.

2. E. Antoniadis, Grundprinzipien 9 f.

3. Vgl. dazu Nissiotis, Prolegomena 46; Farantos, Theologische Aspekte 7 f.

4. Vellas, Die Heilige Schrift 134.

5. Karmiris, Dogmatik 5, 438.

6.  N. Afanassieff, Das allgemeine Priestertum in der orthodoxen Kirche: Eine Heilige Kirche 17 (1935) 334-340, hier 335 f.

7. Ebd. 336.

8. Zum Untetschied zwischen Dogma und Lehre s. Farantos, Theologische Aspekte 42, der die gesamte Lehre als Glaubensgut bezeichnet, sofern sie von der Autorität der Kirche getragen wird. Bulgakow, Dogma und Dogmatik 139, bezeichnet jede Lehre, die nicht in eine offizielle und verbindliche Formulierung gefaßt ist, als Theologumenon. Gegen diese Ansicht wendet sich u.a. P.Bratsiotis, Sinn.

9. “Ιn der Verschiedenheit der Ansichten liegt die Errungenschaft der Vollkommenheit” (Theodoret von Kyros, Interpretation zu Eph 2,14.15; PG

82,524 B).

10. So legte das Konzil von Sardes (347) den Sinn von Joh 10,30 fest, das

Konzil von Karthago (412; Κanon 110 und 121) Röm 5,12 gegen die Pelagianer, das Konzil von Konstantinopel ΙΙ (553; Sitzung 8, Κap. 12) Joh 20,22 gegen Theodor von Mopsuestia; Jak 5,13-15 wird in der orthodoxen Kirche von jeher im Sinne des Sakraments der Ölung verstanden.

11. Farantos, Dogmatik 31, betont ausdrücklich die Abhängigkeit der Dogmatik von der Exegese (so auch Theologische Aspekte 32 f).

12. B. Antoniadis, Hermeneutik 110.

13.  Ch. Papadopoulos, Hermeneutik 89. Nach B. Antoniadis, Hermeneutik 112, muß zum consensus der Väter auch noch die Übereinstimmung mit dem Dogma hinzukommen.

14.  Hermeneutik 90.

15.  Agouridis, Biblical Studies 62: “Orthodox hermeneutics are not a repetition of the exegete Fathers, but the initiation into their entire interpretative thought, so that one may thereby learn to think through the Scriptures in our times, with our own problems and questions, just as they thought through Scripture about the problems and questions of their times”.

16. Dieses Defιzit veranlaßte mich, auf der Ersten Orthodoxen Exegeten- Konferenz in Athen (Mai 1972) die Einrichtung eines “Archivs für die Exegese des AT” anzuregen. Es ist vor kurzem gegründet worden und hat zum Ziel, mit den Methoden der Datenverarbeitung die alten Exegesen nach Stellen aufzuschlüsseln, zu ordnen und auszuwerten. Ein Unternehmen, das auch der überkonfessionellen Annäherung dienen kann.

17.  Dieser Art sind die Arbeiten von P. Trembelas, die lediglich praktischen Zielen dienen sollen.

18. B. Antoniadis, Hermeneutik 112.

19.  Vellas, Die Heilige Schrift 135.

20.  Dies betonen Stylianopoulos, Biblical Studies 83; Eudokimou, L’Orthodoxie 190f u.a.

21. Siotis, Ekklesiologie 17.

22.  Das theologische Problem der orthodoxen Hermeneutik; in: Referate des 1. orthodoxen hermeneutischen Kongresses, Athen 1972, 244-268.

23. “Ohne diese liturgische Gemeinschaft ist die Exegese reine Ketzerei” (ebd. 260).

24.  Johannes Chrysostomos, Zur Genesis Κap. 38, Hom. 62,3 (PG 54, 535): ο εναποκείμενος πλoύτoς.

25.  Gregor Theologus, Oratio 31, Theologia Quinta de Spiritu Sancto XXΙ (PG 36, 156 D).

26.  Johannes Chrysostomos, Zur Genesis Κap. 2, Hom. 15,2 (PG 53, 121); Ζur Genesis Κap. 3, Hom. 18,1 (PG 53, 150): θεοπρεπώς.

27.  Ich meine hier Arbeiten wie die von  Τsakonas, Christologie; Panagopoulos, Gott; ders., Prophet aus Nazaret; Voulgaris, Erlösungslehre. 

 

Next chapter


 

Treasury of the Fathers

ΘΗΣΑΥΡΟΣ ΤΩΝ ΠΑΤΕΡΩΝ

Πολυτονική γραμματοσειρά

Οἶκος τῆς Ἑλληνικῆς Βίβλου

Top of Page

ΕΠΙΚΟΙΝΩΝΙΑ