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Elias V. Oiconomou

Bibel und Bibelwissenschaft in der orthodoxen Kirche

 

A Geschichte der Exegese

Um die Situation und die Probleme der heutigen orthodoxen Exegese verstehen zu können, ist ein Rückblick auf ihre Geschichte unerläßlich. Weit mehr als die westlichen waren die orthodoxen Kirchen des Ostens von der politischen Entwicklung ihres Landes abhängig. So lassen sich für die griechisch-orthodoxe Theologie drei Phasen unterscheiden: die Zeit der ungetrennten Kirche bis zur Eroberung Konstantinopels durch die Türken (1453), die Zeit der türkischen Herrschaft (1453-1821) und schließlich der Aufbruch der orthodoxen Theologie, vor allem der Exegese, im 19. und 20. Jahrhundert.

 

1. Die Zeit der ungetrennten Kirche

Der Ursprung der gesamten christlich-biblischen Exegese liegt in Alexandrien. Bald nach ihrer Gründung (332 v. Chr. durch Alexander d. Gr.) entwickelte sich die Stadt zu einem hervorragenden Bildungs-zentrum. Museion und Bibliothek zogen nicht nur Gelehrte aus aller Welt an, sie begründeten auch die wissenschaftliche Philologie. So kann es nicht wundernehmen, daß sich auch die junge christliche Gemeinde in Alexandrien mit den Philosophen -und Gelehrtenschulen auseinandersetzen mußte. Den wissenschaftlichen Anfragen und Anklagen jüdischer und heidnischer Gelehrter konnten nur begründete theologische Argumente standhalten. Dazu aber reichte die einfache Katechetenschule nicht aus. Unter Origenes (185-253/4) entwickelte sich aus ihr eine Theologenschule, aus der hervorragende Theologen hervorgegangen sind. Das theologische Gesamtwerk des Origenes zu würdigen, ist hier nicht der Platz. Im Rahmen unseres Themas liegt seine Hauptleistung in der Begründung der Bibelwissenschaft. Dabei greift er selbstverständlich auf die philologischen Methoden und Prinzipien zurück, die sich an der alexandrinischen Gelehrtenschule entwickelt hatten: die Sichtung, Verbesserung und Übersetzung des Textes sowie dessen Erklärung aufgrund des gesamten damaligen Wissensstandes in Form von Kommentaren, Scholien und Wörterverzeichnissen.

Ιn seinem Bemühen, den ursprünglichen Text der Bibel wiederherzustellen, schuf Origenes die Hexapla, so genannt, weil sie in parallelen Kolumnen den Text des Alten Testaments in sechs verschiedenen Formen, mit textkritischen Zeichen versehen, darbot: den hebräischen Text in hebräischer Schrift, den hebräischen Text in griechischer Umschrift und vier griechische Übersetzungen. Hand in Hand mit dieser textkritischen Arbeit ging die Erklärung der Bibel, die sich in vielen Scholien, Kommentaren und für den Laien bestimmten Homilien niederschlug.

Die aufs ganze gesehen nüchterne und historisch ausgerichtete Erklärungsweise verbindet sich bei Origenes immer wieder mit kühner Allegorese,l bei der ein übertragener, den theologischen oder pastoralen Intentionen des Auslegers dienender Sinn wichtiger ist als der Wortsinn. Mit der allegorischen Deutung des Alten Testaments schloß sich Origenes der jüdisch-hellenistischen Apologetik an, die die Allegorie dazu benutzte, das Alte Testament den Gebildeten reizvoll zu machen. Besondets Philon von Alexandria (ca. 25 v.-40 n.Chr.) hatte versucht, durch die Allegorie den alttestamentlichen Schriften zeitlos gültige Wahrheiten der Philosophie abzuringen und das “Gesetz Moses” den hellenistischen Juden verständlich zu machen.

Die Erkenntnis, daß in der Heiligen Schrift Unmögliches, Anstößiges und Ärgerliches vorkomme,2 veranlaßte Origenes, nach einem anderen, einem geistigen Schriftsinn zu suchen. Ausgehend von dem anthropologischen Schema, wonach der Mensch aus Leib (σώμa), Seele (ψυχή) und Geist (πvεύμa) besteht, entwickelt er auch ein System, wann und warum eine Schrift(stelle) somatisch, d.h. buchstäblich, psychisch, d.h. moralisch, oder pneumatisch bzw. anagogisch, d.h. allegorisch erklärt werden soll. Mit dieser Lehre vom dreifachen Schriftsinn gelingt es Origenes, exegetische Methode und dogmatische Deutung zu einer Einheit zu verbinden. Sein oberstes Ziel bestand nicht darin, eine exakte Textanalyse zu bieten -deshalb wird man ihm mit modernen exegetischen Kriterien nicht gerecht-, sondern die Welt und das religiöse Leben von der Bibel aus zu erhellen. Seine hermeneutische Konzeption erwächst aus einer spiritualistischen Theologie.3 Die Allegorese ist ihm ein Mittel zur Versöhnung von Glauben und Vernunft.

Ιn der Folgezeit erhob sich gegen die alexandrinische Schule und ihre Methode heftiger Widerstand. Lukian (+312) gründete in Antiochien eine Schule, die eine eigene theologische, kirchenpolitische und exegetische Konzeption entwickelte. Der platonisierenden Betrachtungsweise des Origenes trat nun das Bemühen um historische Wissenschaftlichkeit im aristotelischen Sinn entgegen. Die Theologen von Antiochien richteten ihre Reflexionen nicht direkt auf Gott, sondern auf seine durch den Menschen in der Welt erzielten Wirkungen. Zwar neigten sie in der Christologie der Vorstellung von der Geschöpflichkeit Christi und der stufenweisen Herabkunft des Logos zu -schließlich war Arius aus ihrer Schule hervorgegangen-, vermieden jedoch präzise dogmatische Formeln und Begriffsbestimmungen. Sie kümmerten sich weniger um die Präexistenz des Sohnes als um seine Epiphanie in der Welt als Erlöser.4

Ιn ähnlicher Weise verteidigen die Antiochener auch in ihrer Bibelauslegung die Geschichtlichkeit der alttestamentlichen Erzählungen und betonen den Wortsinn der Heiligen Schrift. Vor allem Diodor von Tarsos (+394), der die antiochenische Schule zur Blüte brachte, wandte sich mit Entschiedenheit gegen die allegorische Deutung der Alexandriner. Das bedeutet jedoch nicht die Ablehnung eines tieferen Schriftsinns. Vielmehr ersetzen die Antiochener die Allegorie durch dieTypologie5 (Fachausdruck: θεωρία). Allerdings gehen sie sehr viel zurückhaltender damit um als die Alexandriner mit der Allegorie, denn Voraussetzung für die typologische Deutung ist immer die Unantastbarkeit des Wortsinns und der Geschichtlichkeit des Textes.

Die antiochenische Exegese war für die weitere Bibelwissenschaft von grundlegender Bedeutung. Die größten exegetischen Werke bis in die Neuzeit hinein sind auf ihren Methoden aufgebaut. Ihre Prinzipien: Etymologie, pars pro toto, Analogieschluß, Unterscheidung von Tropen und Figuren bilden noch heute die Grundlagen jeder kritischen Bibelarbeit im Osten wie im Westen. Aber auch die alexandrinische Exegese wurde in den ersten Jahrhunderten hochgeschätzt. Vom 5. Jahrhundert an hat die orthodoxe Lehre immer auch auf die Verbindung der von den beiden Schulen vertretenen Gegensätze Exegese -Theologie (bzw. Spiritualität) Wert gelegt.6 Das macht nicht zuletzt der Κanon 19 der Trullanischen Synode (691/92) deutlich, der die Eigenständigkeit der Exegeten7 fordert und zugleich ihre Funktion für die praktische Predigtlehre betont; sie werden “Erleuchter” (φωστήpες) und Lehrmeister” (διδάσκαλoι) genannt.

Während die theologische Forschung mühsam und mit vielen Unterbrechungen bis ins 14. Jahrhundert (Hesychasmus) weitergeht, kommt die Exegese von der Mitte des 5. Jahrhunderts an allmählich zum Erliegen. Mehrere Faktoren spielten dabei eine Rolle. Wiederholte Einfälle von Hunnen und Barbaren schwächten die Abwehrkräfte des Landes und führten zu einem allgemeinen Bildungsniedergang; der Angriff aus dem Westen, der auf dem 4. Kreuzzug sogar zur Eroberung Konstantinopels führte (1204), machte den Osten ganz vom Westen abhängig und verstärkte zudem die Auseinandersetzung mit Rom in der Primatfrage. Im Innern bewirkte das Aufkommen asketischer Bewegungen eine Abwertung des Geistes. Zwar waren sie ursprünglich eine Reaktion gegen die politische Führung, die aus politischer Berechnung zu Kompromissen mit Rom bereit war, aber immer mehr wurde ganz allgemein von den streng orthodox Frommen wissenschaftliches Forschen mit Mißtrauen betrachtet.

Trotz der Auseinandersetzungen mit dem Westen ging der kulturelle Austausch weiter. Ιn der Theologie übt der Osten bis ins 12. Jahrhundert Εinfluß auf die lateinische Kirche aus. Schließlich gehen die ersten Anfänge der Scholastik auf Johannes Damaskenos zurück († um 543). Auch die wissenschaftlichen Grundfragen des Mittelalters -zum Beispiel das problem des Nominalismus und Realismus- wurden hier gestellt.8 Daß sie im eigenen Land nicht weiterentwickelt werden konnten und erst im 11. und 14. Jahrhundert durch J. Kyparissiotis, Μ. Kalekas und Κ. Agelikudis vom Westen her wieder Eingang fanden, liegt an den schwierigen politischen Bedingungen dieser Zeit. Schließlich ist auch der Ursprung der humanistischen Renaissance auf östlichem Boden zu suchen. Es waren emigrierte byzantinische Gelehrte wie Μ. Chrysoloras, Bessarion u.a., die als erste in Italien den Humanismus vertraten. Und die byzantinische Theologie hat im 14. Jahrhundert eine Blüte erlebt, die manche als goldene Zeit der östlichen Theologie bezeichnen.9 Ιn Griechenland selbst allerdings absorbierten die Auseinandersetzungen mit der Westkirche, mit dem Islam und mit Häresien im eigenen Land (z.B. Ikonomanie) die geistigen Kräfte derart, daß für weiterführende wissenschaftliche Arbeit kein Raum blieb. Als dann 1453 Konstantinopel von den Türken erobert wurde, war nicht nur die orthodoxe Theologie, sondern auch die gesamte christlich griechische Kultur zu einem Schattendasein verdammt.

 

2. Die Zeit der türkischen Herrschaft

Ιn den Jahrhunderten unter türkischer Herrschaft (1453-1821) konnte es für die Kirche und die Theologie nur ums Überleben gehen.l0 Aus dieser Zeit stammen ein paar paraphrasierende Kommentare zu einzelnen Evangelien und Auslegungen derjenigen Texte, die man für die Predigt im Gottesdienst brauchte.11 Für eine intensivere Beschäftigung mit der Heiligen Schrift benutzte man ausländische, vor allem russische Kommentare in Übersetzung oder die exegetischen Werke der Kirchenväter, die man in die Volkssprache übertrug. P.Bratsiotis bezeichnet die exegetischen Bücher dieser Zeit als “erbaulich” und “praktisch”.12 An eine eigenständige schöpferische Leistung war nicht zu denken.

 

3. Dίe Neuzeit

Von den sozialen, geistigen und kulturellen Entwicklungen und Entdeckungen, die sich inzwischen im westlichen Europa vollzogen hatten, blieb der Balkan unberührt. Wie schon vorher Humanismus und Renaissance, so gingen jetzt Reformation und Gegenreformation, Aufklärung und Industrialisierung an Griechenland vorbei. Als 1821 endlich die türkische Herrschaft beendet war, mußte die orthodoxe Theologie da wieder anfangen, wo sie am Ende des patristischen Zeitalters (im 8. Jahrhundert) stehengeblieben war. Ιn diesem allgemeinen Dilemma sah sich die griechische Kirche vor allem vor drei Aufgaben gestellt. Das Niveau des Klerus war auf ein solches Minimum abgesunken, daß zuerst einmal die Voraussetzungen für ein theologisches Studium geschaffen werden mußten. Als zweite Aufgabe kam hinzu, daß seit der Mitte des 18. Jahrhunderts die römisch-katholische und noch mehr die protestantische Kirche auf dem Balkan eine eifrige Missionstätigkeit entfaltet hatte. Mit ihren Bibelübersetzungen in die Volkssprache gewannen sie bald einen der orthodoxen Kirche unliebsamen Einfluß. Hier mußte ein wirksames Gegengewicht geschaffen werden. Das aber war nur möglich, wenn die Exegese wieder wissenschaftliche Bibelstudien betrieb und ihre Ergebnisse in Predigt und Unterricht den Gläubigen mitteilte. Die Exegese mußte also zunächst der praktischen Bibelarbeit das Fundament bereiten.

Hatte man bisher die russischen Kompendien ins Griechische übersetzt, so erwuchs nun der Bibelwissenschaft die Hauptaufgabe, eine eigene Ülbersetzung der biblischen Texte zu erstellen. Bereits 1852 wurde von der British Bible Society unter Mitwirkung von A.Typaldos und Neophytos Bambas die erste griechisch-orthodoxe Übersetzung der ganzen Heiligen Schrift vorgelegt. Aber gerade an ihr entzündete sich ein heftiger Streit über die Aufgabe und den Charakter einer Bibelübersetzung. Während die Übersetzer dieser ersten orthodoxen Bibel im Blick auf die praxis die Umgangssprache gewahlt hatten, forderten die Exegeten, allen voran Κ. Oikonomos, der selbst ein vierbändiges Werk “Über die Septuaginta-Interpreten des Alten Testaments” verfaßt hatte,l3 eine wissenschaftlichen Maßstäben gerecht werdende Übersetzung.

Einen Fortschritt in der Ausbildung des Klerus bedeutete die Errichtung einer Theologischen Fakultät an der 1837 gegründeten Universität Athen.l4 Der Unterrichtung des Volkes diente nicht mehr nur die Predigt, sondern verschiedene wissenschaftliche und erbauliche Schriften, die auch exegetische Probleme und Diskussionen auf griffen.l5 Eine neue Zeit für die Exegese begann nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. 1942, also zu einer Zeit, wo die Theologischen Fakultäten in anderen osteuropäischen Ländern abgeschafft oder zu kirchlichen Fachschulen degradiert wurden, erfolgte die Gründung einer Theologischen Fakultät an der Universität Thessaloniki. Seither nahm die theologische Forschung in allen Bereichen einen großen Aufschwung.16 Die angehenden griechischen Theologen gingen zu einem Informations -oder Spezialstudium ins Ausland, vor allem an die protestantischen Fakultäten Deutschlands. Sehr bald standen sich unter den Theologen Griechenlands zwei Richtungen gegenüber, auf der einen Seite die daheim gebliebenen “Konservativen” und Schuldogmatiker, auf der anderen die “Liberalen”, die westliche Einflüsse mitbrachten. Diese Spannungen unter den Theologen wurden noch verschärft durch die Gläubigen, die sich zum Teil aus Enttäuschung über die Unbeweglichkeit und mangelnde Anpassungsfähigkeit der offiziellen Kirche zurückzogen, zum Teil aber auch an den alten Vorstellungen und Formen festhielten.

Erst in jüngster Zeit gewinnt die orthodoxe Kirche über jegliche Polarisierung hinweg ein eigenes Gesicht. Der Stand der theologischen Information ist heute durch den dauernden Kontakt mit dem Ausland -im Unterschied zu den anderen orthodoxen Ostkirchen- ausgezeichnet. Die theologischen Fakultäten betreiben neben der Lehre mehr und mehr Forschung, die Exegese ist zu interdisziplinären Untersuchungen, etwa mit den Naturwissenschaften, bereit. Ιn Athen gibt es heute fünf, in Thessaloniki drei bibelwissenschaftliche Lehrstühle, so daß man von einem blühenden Aufschwung der Exegese in der griechisch-orthodoxen Kirche reden kann.

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1. Beispiele in De principiis IV, 2,5 (GCS Origenes V, 314f); zur Allegorie s.u. 62.

2.   Vgl. dazu De principiis IV, 3,1-2 (GCS Origenes V, 323 ff), wo Origenes mehrere Gründe für die “Unerklärbarkeit” mancher Bibelstellen angibt. Vieles sei nur bildlich (τρoπικώς διά δoκoύσης ιστoρίας), nicht als “wirkliche” Geschichte (oυ σωματικώς γεγενημένη) zu verstehen; auch wenn manche Ereignisse ως γεγoνότα dargestellt wurden, so seien sie doch oυ γεγενnμένa κατά τηv λέξιv. Viele der mosaischen Gesetze zeigten für sich genommen sogar Unlogisches (άλoγov) oder Unmögliches (αδύνaτov). Trotzdem entspreche die Mehrzahl der Berichte der historischen Wahrheit.

3.  De principiis IV, 2 (GCS Origenes V, 305 ff).

4. Vgl. dazu Ch. Papadopoulos, Geschichte der Kirche Antiochiens, Alexandrien 1951, 132 ff.

5.  B. Antoniadis, Hermeneutik 23; Zur Typologie s.u. 63 ff.

6.  S. dazu H. Weis, Die großen Kappadozier Basilius, Gregor von Nazianz und Gregor von Nyssa als Exegeten, Braunsberg 1872. Μ. Siotis, Der Charakter der Hermeneutik bei den drei Hierarchen, Athen 1953; ders., Die drei Hierarchen als Exegeten, Athen 1963; Ε. Moutsoulas, Gregor von Nyssa als Exeget der Hl. Schrift, Athen 1968; G. Galitis, Gegenwärtige hermeneutische Tendenzen und die drei Hierarchen, Thessaloniki 1971.

7. Dazu s. B. Antoniadis, a.a.O. 113.

8.  A. von Harnack, Lehrbuch der Dogmengeschichte 2, Tübingen 1931, 509.

9. Bonis, Byzanz 1085.

10. Mit Recht sagt Agouridis, Biblical Studies 53: “With the fall of Byzantium one cannot speak of biblical Studies within the Greek Orthodox Church”. Vgl. auch Siotis, Hermeneutik.

11.  Die exegetische Literatur dieser Zeit ist bis heute nicht vollständig gesammelt und ediert. Viele Werke stehen noch ungedruckt in den Bibliotheken, so z. B. Arbeiten von Alexios Dartouros, Damaskenos Stoudites (16. Jh.), von Nikephoros Theotokis (17. Jh.), Adamantios Korais u. a.

12. P. Bratsiotis, Das Alte Testament 4 f.

13. Athen 1844-1849.

14. S. dazu P. Bratsiotis, Griechische Theologie; J. Karmiris, Die griechisch-theologische Literatur des letzten Jahrzehnts (1945-1955), Sonderdruck aus Ztschr. Orthodoxia, Konstantinopel 1957; Zogal Papaevangelou, Griechisch-theologische Litetatur.

15.  Über Geschichte und Tendenz der religiösen Vereine und Zeitschriften dieser Zeit s. N.Bougatsou, Bibliographie der griechischen religiösen Presse (1826-1966), Athen 1970.

16. N. Bratsiotis, Das Alte Testament 70.

 

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